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Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zu Gast  24.01.20 - Autor Walter Wintersteiger

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zu Gast
beim Kiwanisclub Dornbirn

Von Gemeindereporter Edith Rhomberg – 24.01.2020

In seinem Programm unter dem Motto Rückblick und Ausblick hatte Präsident Manfred Hagen das Thema Politik auf der Agenda des Clubtreffens im Roten Haus. Nach dem Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer begrüßte der Präsident des Kiwanisclub Dornbirn diesmal Bürgermeisterin Andrea Kaufmann als Gast und zugleich als Referentin des Abends.

Sie bestätigte die einleitenden Worte Hagens, wonach die Kommunalpolitik nahe bei den Menschen sei und so einer Politikverdrossenheit entgegenwirken könne. Die Arbeit in der Gemeinde bezeichnete sie spannend, weil man da das Handwerk lernen könne. Gut gelaunt zeigte sie sich auch dessen bewusst, dass ihre Schritte keinesfalls unbemerkt bleiben: „Man weiß, wo man ist“. An dieser Öffentlichkeit wird sich wohl auch dann nichts ändern, wenn Dornbirn demnächst die 50.000-Einwohnerzahl erreicht haben wird.

Das Zusammenleben steht über allem

Im Rückblick erwähnte die Stadtchefin, dass sich seit dem Wegfall der Quasi-Monoindustrie Textil in den ehemaligen Fabrikgeländen viele Branchen angesiedelt und entwickelt haben. Die gesegnete Umgebung der Stadt im Vierländereck und die Familienfreundlichkeit nannte sie als harte Standortfaktoren. Nicht ausruhen dürfe man sich im Flächenmanagement und beim Ankauf von Grundstücken, die zum Teil an den Sozialen Wohnbau weiterverkauft werden. „Der erste Flächenwidmungsplan von 1975 war progressiv“, erläuterte Andrea Kaufmann und ließ mit diesem Ausblick aufhorchen: Entsprechende Konzepte schaffen bei der erforderlichen Verdichtung innerhalb des Siedlungsraumes Platz für bis zu 70.000 Personen.

Nach Ausführungen zu Dornbirn als e5 Gemeinde, zum Umweltleitbild und minus 89 Prozent CO2 Ausstoß bei städtischen Gebäuden regten die Kiwanis-Mitglieder, unter ihnen Werner Döring, Daniel Flatz, Klaus Herburger, Herbert Lenz, Walter Ritsch, Bernd Schenk, Bernhard Schmid oder Walter Wintersteiger mit ihren Fragen die Diskussion an. Dauerbrenner wie Mobilität, leistbares Wohnen, das Schlachthausareal, Eislaufplatz Höchsterstraße, eine Markthalle und andere wurden behandelt.

Die Stadt bewältigt auch diese Herausforderung: „Wo Menschen von 120 Nationen unterschiedlicher Kulturen leben, ist Umsicht und Sensibilität gefragt. Viele Plattformen, ehrenamtlich tätige Bürger und Präventivmaßnahmen helfen, das gute Zusammenleben gemeinsam zu meistern“, sagte die Bürgermeisterin.

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